Laut unserem Wanderführer die Königsetappe des Tiroler Höhenwegs.
Aufmerksame Blog-Leser haben es mitbekommen: Seit Mittwoch herrschte hier Funkstille. Das lag daran, dass wir mit der Wanderung zur Zwickauer Hütte die Zivilisation verlassen haben, kein WLAN und kein funktionierendes Mobilfunknetz im Nationalpark "Texelgruppe", die wir am Mittwoch betreten haben. Während ich dies schreibe, sitzen wir schon im Zug nach Hause und sind gerade irgendwo zwischen Innsbruck und München.
Nun aber zur Wanderung: vom Gasthaus, wo wir am Abend zuvor mal wieder unsere Kleider gewaschen haben und von der fürsorglichen Gastwirtin mit einem Lunchpaket versorgt wurden, ging es 1000 Höhenunterschied hoch zum Grubjoch und dann etwas ausgesetzt unterhalb des Rauhjochs an der Biwakschachtel "Josef Pixner" vorbei, durch eine Mulde und dann ganz am Ende noch einmal 500 hm hoch zur unserem Ziel, der "Zwickauer Hütte" auf 2989m, der höchstgelegensten Hütte unserer Tour. Mit fast 2000 Metern Höhenunterschied und einer Länge von ca. 17km hat die Etappe den Namen "Königsetappe" durchaus verdient.
Spätestens heute wurde es auf den Wegen lebhafter und abends gab es dann richtige Hüttenatmosphäre. Wir lernten eine sympathische Gruppe von 8 jungen Leuten um die 30 Jahre kennen, die unter Führung einer DAV- Bergführer 5 Tage in dem Gebiet unterwegs waren. Die 3 Kinder einer Familie im Alter von 4, 6 und 8 Jahren, die ebenfalls auf der Hütte waren, tauften die 8 auf die "Jugendlichen", vermutlich, um sie von Claus und mir abzugrenzen 😁.



































